Worum es geht
Ein Schiff treibt ohne Besatzung. Jemand geht an Bord und findet Spuren: einen gedeckten Tisch, ein Logbuch, das mitten im Satz endet, eine Anlage, die noch läuft. Die Geschichte fragt, was geschehen ist – und ob wirklich niemand mehr da ist.
Ein altes Motiv
Geisterschiffe gibt es in Seemannsgeschichten seit Jahrhunderten, vom Fliegenden Holländer bis zur Mary Celeste, die im 19. Jahrhundert verlassen auf dem Atlantik treibend gefunden wurde. Science-Fiction verlegt das Motiv ins All: Statt Nebel und Wellen gibt es Vakuum, Kälte und Luft, die nur für eine begrenzte Zeit reicht.
Was das Motiv im Hörspiel kann
Ein Geisterschiff lebt von dem, was man nicht sieht. Im Hörspiel sind es Geräusche: Schritte auf Metall, eine Durchsage, die niemand mehr hört, ein Summen hinter einem Schott. Die Hörenden erkunden das Schiff zusammen mit den Figuren – und hören manchmal früher als sie, dass etwas nicht stimmt.
Verwandte Motive
Oft ist auf dem Geisterschiff doch noch jemand wach: eine Schiffs-KI, eine Notanlage, ein Befehl, den niemand widerrufen hat.