Die Ablösung
Ein Kolonietransporter treibt seit sechzig Jahren durch den Wrackgürtel. An Bord geht noch immer jemand Wache.

In Staffel 1 fliegt die Crew der Nachtwache zehn Wracks an – vom Kolonietransporter Zuversicht über den Erzfrachter Glückauf bis zum Lazarettschiff Sankt Anselm und weiter. Jede Folge erzählt eine abgeschlossene Geschichte. Darunter liegt die Frage, die die ganze Staffel trägt: Woher kommt WACHE?
Ein Kolonietransporter treibt seit sechzig Jahren durch den Wrackgürtel. An Bord geht noch immer jemand Wache.
Die Glückauf war ein Erzfrachter, vierhundert Meter lang. Als die Nachtwache sie findet, ist sie dreimal so groß.
Auf der Sankt Anselm singt jeden Abend um sieben ein Kind. Kinder gibt es an Bord seit sechzig Jahren keine mehr.
Vor drei Jahren ging auf der Raffineriestation Halde 4 ein Auftrag schief. Jetzt muss Tobi zurück.
Auf der Harmonie läuft noch die letzte Aufnahme ihres Chors. Eine Stimme fehlt.
Die Parallax hat vor Jahrzehnten etwas an Bord geholt, das in einem Asteroiden schlief. Es schläft noch.
Jemand ist der Nachtwache zuvorgekommen, vor Jahren schon. Die Bergungsmarken an den Tanks kennt Tobi.
Die Karawane ist ein Bergungsschiff wie die Nachtwache. In ihrem Logbuch stehen Koordinaten, die nie jemand gelesen hat.
Am Ziel der langen Reise liegen Schiffe in einem Ring. Ihre Schlepper ziehen noch immer.
Das Staffelfinale. In der Mitte des Rings liegt die Morgenwache, und auf ihr gehen die Lichter an, eins nach dem anderen.